Viele Übernahmen scheitern vor der ersten Codeänderung, weil niemand ein verlässliches Bild des Produkts hat. Das Zehn-Tage-Audit ersetzt Annahmen durch eine belastbare Karte.
Tag 1–2 behandelt Zugänge und Kontext: Code, Dokumentation, Umgebungen sowie Gespräche mit Leitung, Betrieb und internen Nutzern. Entscheidend ist, was das Produkt leisten muss, nicht nur was es heute tut.
Tag 3–5 untersucht Architektur, Abhängigkeiten, technische Schulden, fehlende Tests und gemiedene Bereiche. Jedes Risiko wird mit betrieblicher Auswirkung und voraussichtlichem Behebungsaufwand erfasst.
Tag 6–8 prüft Deployments, Secrets, Backups, Monitoring und Migrationen. In dieser Betriebsschicht liegen oft größere Gefahren als in unordentlichem Anwendungscode.
Tag 9–10 liefert einen kurzen Bericht mit Ist-Zustand, priorisierten Risiken und drei Übernahmeszenarien samt Kosten und Dauer. Der Festpreisbericht gehört dem Kunden und bleibt unabhängig vom späteren Umsetzungspartner nutzbar.


